voll in Rage bei unserer Trommelfellmassage.



ich wette, ihr wartet alle schon seit Ewigkeiten, dass ich mal wieder einen amtlichen Konzertbericht abliefere. weiß ich doch!
gestern war es mal wieder so weit. eine Hand voll Hamburger erweisen einer nahe gelegenen Stadt die Ehre und da man bei Einwohnern dieser Stadt was Musik angeht ja bekanntlich nie falsch liegt, war ich natürlich dabei.
wenn es sich dann auch noch um die Mutter aller Partybands, nämlich niemand geringeren als Fettes Brot handelt, erklärt es sich von selbst, dass ich nicht zweimal gebeten werden musste.
vielleicht erinnert sich irgendwer, dass die drei mich bereits das ein oder andere Mal extrem vom Hocker gerissen haben. 
nun, gestern haben sie es ein drittes Mal geschafft. 
das fing ja schon viel versprechend an. nachdem sie das Publikum damals im Ringlokschuppen mit der unglaublich langweiligen Vorband Suoerpunk quälten, hätte ich diesmal nach dem Supportact schon glücklich nach Hause gehen können. ich kannte die Orsons vorher nur vom Hören, aber sie haben verdammt Stimmung gemacht und das Publikum ist mitgegangen, wie es manch ein Hauptact vermutlich in seiner ganzen Karriere nicht schafft.
ich war richtig angetan. 
im Wir-feiern-alle-eine-riesige-Party-und-wir-liefern-die-Musik-dazu-Gefühl standen Fettes Brot ihrer Vorband jedoch in nichts nach. nix da mit wir sind die Künstler und so gnädig euch mal ein bisschen was vorzuführen. hach, sie sind einfach die Besten. 
cool war auch, dass sie eine Menge alter Lieder gespielt haben, wie Definition von Fett und Können diese Augen lügen und sich nicht so auf Strom und Drang konzentriert haben, wie ich fand. 
allerdings war auch die größte NordischbyNature- oder Emanuela-Ekstase kein Vergleich zu dem, was bei Jein 2010 als Zugabe abgegangen ist. 
die Jungs haben das Publikum ziemlich lange warten lassen, bis sie wieder auf die Bühne gekommen sind und als sie dann noch mal losgelegt haben, das war echt überkrass. man ist das ja gewohnt, dass die vorderste Reihe beim Refrain ein bisschen euphorisch rumhüpft, aber hier war wirklich - ohne Übertreibung - der ganze Saal dreieinhalb Minuten in der Luft, am Tanzen, am Durchdrehen. wie gesagt: überkrass! 
ich jedenfalls fand den Abend super und empfehle jedem, der mal eine ordentliche Liveshow sehen will und Jan Delay schon hinter sich hat, eine angemessene Dosis Björn, Boris und Martin  


auf diesem Foto ganz vorne zu sehen: der wunderschöne Dokter Renz, nach wie vor mein Lieblingsbrot 




Thema heute: Day 14 - a song that describes you. die Themen werden immer beschippter. 
da fällt mir wirklich keiner ein. welcher Song sollte mich schon beschreiben? da müsste der Interpret ja irgendwen beschreiben, der mir verdammt ähnlich ist oder sich bei seiner Beschreibung verdammt allgemein halten. 
eine andere Möglichkeit, die Vorgabe zu verstehen, wäre, einen Song zu nehmen, der von Gefühlen handelt, die irgendwann mal meinen entsprochen haben. weil ich auch absolut Lust habe, sowas ausgerechnet hier breitzutreten. ts ts.
ich nehme das als Anlass, auf eines der vielen Lieder einzugehen, die von irgendeiner Marie handeln. kommt dem ganzen doch schon ziemlich nahe, oder? 

2.5.10 19:27
 


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