ich merk schon, das wird nix mehr mit Kommentaren.

egal. ich will eigentlich auch keine Kommentare. ich schauspielere nur sehr überzeugend, was das angeht. 

die Ferien sind fast vorbei und es kommt mir vor, als hätte ich mich in einem einzigen rasend schnellen Strudel von Erlebnissen befunden. ich war in Hamburg, habe unheimlich coole Leute und eine unheimliche coole Stadt kennen gelernt, das Konzert des Jahrtausends erlebt, ein Autogramm von DJ Mad eingeheimst, ich war in einem seltsamen Irish Pub, ich hab so viel gearbeitet, dass mir ich schon von Tiefkühltruhenzeug träume, ich habe eine unglaubliche Fressorgie namens Ostern hinter mich gebracht, ich habe einen Praktikumsplatz für die Sommerferien beim Hellweg Radio ergattert, ich habe ein Texel-Revival und eine Oberstufenparty gefeiert, ich habe ein Sido Konzert verpasst, ich habe mich in mein neues Handy verliebt, ich habe mal wieder zu viel Geld für Zeitschriften ausgegeben, ich habe viel, gut und fettig gegessen, wäre fast nach Berlin gefahren, habe bei Alina gebruncht und Guitar Hero gespielt, mal wieder Knocking on Heaven's Door und einen Teil von Mamma Mia gesehen (bis ich nach der Hälfte entnervt abschalten musste) und und und. 
eben ein Strudel an Ereignissen. so viel, dass ich die Hälfte schon wieder vergessen habe. 
ich sitze viel eher hier und denke was zum Teufel hast du eigentlich die letzten zwei Wochen gemacht?
wenn auch wenig entspannt, waren es schöne Ferien.

heute ist quasi ein bisschen Day 08. Thema: a song that you know all the words to.

schwierig. auch hier ist die Auswahl ziemlich groß, da ich dazu neige, meine Lieblingslieder bis zum Erbrechen zu hören. dass ich den Text dann auswendig kann, bringt diese Angewohnheit so mit sich.

ich werde dieses Thema nutzen um innerhalb dieser Liste das erste Jan Delay Video zu posten. es wird sicher nicht das letzte sein.
das beste Beispiel dafür, dass mir Oh Jonny auch in zwanzig Jahren noch nicht zum Hals raushängen wird, war auch die gestrige Oberstufenparty im Joys. während die Menge bei den ersten Takten des nasalen Gequäkes aus dem Hause Eisfeldt entnervt aufstöhnte, bin ich noch ein mal komplett ausgerastet (ich hatte eigentlich gerade meinen kräftemäßigen Tiefpunkt an dem Abend) und ließ es mir nicht nehmen, beherzt miese Schlampe und Energiesparlampe mitzugröhlen.

außerdem kann man diesem genialen Jörn-Heitmann-Video nicht genug huldigen. 

9.4.10 21:47


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day 07 - a song that reminds of you of somewhere

hmpf. fast hätte ich meine letzten Ferientage in der supergeilen Hauptstadt verbracht. ist aus verschiedenen Gründen ins Wasser gefallen. hmpf!
und Sido gestern abend live in Münster hab ich auch verpasst. aber ich hoffe, ein anderes Mal die Gelegenheit zu bekommen. 
dafür wollten wir gestern Texel-Revival bei mir machen. es hatte dann nicht viel mit Revival zu tun, aber ich fands super witzig. 
war'n lustiger Abend. 

der Song heute: einer, der mich an irgendeinen Ort erinnert. 
ich nehm das schönste Hippie-Lied der Welt: The Boxer von Simon and Garfunkel. erinnert mich an die Pfingsturlaube der letzten 18 Jahre und die unvergleichlichen Abende am Lagerfeuer. 
das Lied ist einfach Kult. 


7.4.10 13:45


a song that reminds you of a certain event.

ich hatte es ja neulich schon mal angesprochen: mir fällt momentan in meiner (mehr als) beschaulichen Heimatstadt sowas von die Decke auf den Kopf. manchmal sitze ich einfach da, mache nix besonderes und plötzlich überfällt es mich. ich fühle mich eingesperrt und provoziert von der ewigen Stille, von diesem keiner Menschenseele begegnen (und wenn, kennt man sie garantiert, man trifft hier ja immer irgendwen!), von immer den gleichen Gesichtern und Straßen. es hält nie lange an, aber wenn, dann will ich immer einfach nur weg.

wenigstens werde ich mir dadurch in meinem Berufswunsch Journalistin immer sicherer. ich will sowas machen wie die Leute vom Bhf Soul Büro. ich will durch's Land reisen, jeden Tag in einer anderen Stadt aufwachen, ich will mit Leuten sprechen, die was zu sagen haben und das zu den Leuten da draußen transportieren. 
ich will was sehen von dieser Welt. oder zumindest von diesem Land und von den Leuten, das es beherbergt. 

genug rumgejammert. passend dazu schwelge ich nun in Erinnerungen an Tage, an denen ich nicht eingesperrt war. sondern zum Beispiel in Bonn, bei der Rheinkultur. 
20.000 Leute singen ohne dich von Selig, Gänsehaut deluxe, sag ich euch!
hier also das Lied, das mich an ein bestimmtes Ereignis erinnert:


3.4.10 21:35


nänäää nänääää.

jetzt erklärt sich das mit dem Kamerateam.
ich bin zwar nicht besonders oft zu sehen, aber ich bin drauf!!! ich bin berühmt!!!!





achja: Day 05 - A song that reminds you of someone. das Thema finde ich scheiße.
das ist so pseudo-geheimnisvoll anspielungsmäßig. egal.
das Lied hab ich mir ewig nicht mehr angehört und ich weiß jetzt auch wieder warum :D
aber dafür spielt Oliver Korritke im Video mit.


3.4.10 01:06


superduper Hamburg-Bericht.

eigentlich würde ich gerade lieber schlafen gehen. aber ich raffe mich zuerst nun doch ein mal auf, um euch ausführlich von meinem Hamburg-Trip zu berichten. 

meine Hoffnung war es, diesen im Vorfeld etwas mysteriös erscheinen zu lassen und die wenigen Leser, die nicht wussten, was Sache ist, voll mega auf die Folter zu spannen. ich wette, es ist mir gelungen :D 

wie auch immer: vielleicht erinnert sich wer, vor nicht allzu langer Zeit, genauer gesagt am 23. Februar, als ich mich gerade nichtsahnend über meine Facharbeit ärgerte und beschloss, meine Arbeit zum x-ten Mal zu unterbrechen, um Twitter zu checken, sprang mir dort auf ein mal ein bahnbrechender Tweet des BahnhofSoulBüros (das sich rund um die Uhr mit der BahnhofSoul-Tour des werten Herrn Delays beschäftigt) ins Gesicht:



gesagt, getan. ich bin natürlich total ausgeflippt und habe mich aus lauter Vorfreude sowas von in die Planung dieser zwei Tage Hamburg, die mit dem Gewinn der Konzertkarte für's Tourfinale in der Color-Line-Arena notwendigerweise zusammenhängen, gestürzt.
am Montag war's dann so weit. ich habe den popeligen, verregneten Lippstädter Bahnhof verlassen und habe mich ins sonnige Hamburger Großstadtleben gestürzt.

so: von jetzt an werde ich nur noch stumpf Bericht erstatten und alles stilistische und schreibgewandte und kreative außen vorlassen. ich bin zu müde, um diesen Eintrag sowohl kreativ als auch informativ zu gestalten. (ich hasse das Wort gestalten)

in HH angekommen, habe ich erst mal mein Gepäck in der Jugendherberge abgeliefert und mich umgezogen (diese Information ist wichtig, denn sie enthält wiederum die Information, dass ich mein Jan-Delay-T-Shirt zwar unbedingt auf der Zugfahrt tragen wollte, jedoch nicht, wenn ich Teile seiner Crew und einen Haufen an Fans treffe. das hätte ich irgendwie peinlich gefunden). anschließend ging's wieder in die S-Bahn, diesmal nach Altona zum Motel One. ich habe mich dadurch direkt als Kleinstädterin geoutet: weil ich überhaupt keinen Plan hatte, bin ich irgendwie eine Station zu früh ausgestiegen und musste noch eine ewig lange Straße runterlatschen. ich wurde überhaupt nicht ausgelacht, als ich mich wenig später zwischen lauter Großstädtern wiederfand. hmpf. 

egal. ich habe dann also die übrigen Gewinner und ein paar Leute vom Soulbüro getroffen und wir haben die heiß ersehnten Smart Phones erhalten. supergeile Samsungs und obwohl meins zur Zeit noch macht, was es will und mir so kiloweise Guthaben abschwatzt, liebe ich es heiß und innig.

uns wurden dann die wichtigsten Funktionen erklärt und worum es überhaupt gehen sollte: weil es das Tourfinale und eine Riesenarena und Jans Heimatstadt war, sollte das Konzert besonders intensiv (ich hasse auch das Wort intensiv) dokumentiert werden und ein Haufen Amateur-Reporter den Tag und besonders das Konzert aus ihrer Sicht dokumentieren.
fand ich super und nachdem das Kamerateam, das irgendwann plötzlich aufgetaucht ist und von dem ich immer noch nicht so genau weiß, wofür es gefilmt hat, alle Aufnahmen hatte, die es haben wollte, wurden wir vorerst wieder entlassen, natürlich mit dem Auftrag, ordentlich zu twittern, zu fotografieren und zu filmen.

wer mich kennt, weiß, dass ich damit voll in meinem Element war. ehrlich, wer ein Smartphone und eine Internetflatrate dafür hat, braucht keine Freunde mehr. 
soziale Kontakte habe ich dennoch geknüpft, ha! 
ich habe mich dann nämlich direkt an Vanessa und Sonja gehängt, die Hamburg glücklicherweise ein bisschen besser kannten, als ich :D
jeden, aber auch wirklich jeden Schritt dokumentierend und twitternd bin ich dann sightseeingmäßig voll auf meine Kosten gekommen. Sternbrücke, Rote Flora - zack, ich war glücklich.



zum Vergleich emotion



Rote Flora, Alter. (auf den Tweet bin ich immer noch stolz)



außer diesen Schauplätzen (oh mein Gott, ich stehe da, wo Jan Delay auch schon mal stand, KREISCH) haben mich übrigens auch Sonjas Kommentare wie ja, hier sieht man Jan auch mal auf dem Fahrrad rumfahren oder man trifft Samy im Edeka... ziemlich aus den Socken gekippt. Hamburgerin müsste man sein.
nach so viel Touri-Getue wurde die Zeit dann doch etwas knapp und es ging dann schleunigst zu meiner Jugendherberge, wo ich noch einchecken musste. gesagt, getan. 
anschließend pilgerten wir zur Arena. während wir dort auf die Leute vom SoulBüro warteten, wurde übrigens munter rumgerätselt, um wen es sich bei den sagenumwobenen Gastauftritten handeln könnte. (es waren die Vermutungen Udo Lindenberg und D-Flame, die sich bewahrheiten sollten, btw.)
schließlich kreuzten Daniel & Co auf, im Schlepptau erneut das kamerateam, leicht verspätet weil Interview mit Jan. schnief.
wir wurden dann mal wieder mit unseren coolen Handys gefilmt und ich sage euch, es ist verwirrend, gefilmt zu werden. aber ich kam mir schon ziemlich wichtig vor.
als der Punkt dann auch abgehakt war, gings auf zum Seiteneingang... Stichwort: Gästeliste
ich hatte leider nicht die Gelegenheit, aber ich hätte schon ziemlich gerne den Satz ich steh auf der Liste gesagt. schade auch. dafür wurden mir vermeintlich Vip-Karten in die Hand gedrückt, die sich jedoch als grottige Normalo-Sitzplätze outeten. die anderen Gewinner, die uns zwei VIP-Platz-Glückspilze zuvor noch beneidet haben, haben uns glaube ich ziemlich ausgelacht :D 



aber Artist/Mgmt auf dem Ticket stehen zu haben, finde ich schon nicht schlecht. auf dem Foto sieht man übrigens auch, dass ich ein Autogramm von Mad ergattern konnte. ich war leider zu früh, denn wenig später stand Sara Nuru neben ihm und ich habs nicht gecheckt. dumm gelaufen. 
aber zurück zu unseren Sitzplätzen. obwohl wir im grottigsten und leersten und verklemmtesten und stock-im-arschigsten Block standen, fand ich unsere erkämpften Pseudo-Stehplätze an der Abgrenzung zum richtigen Stehplatzbereich schlussendlich ziemlich genial. 
ich muss ehrlich sagen, dieses dritte Konzert von Jan Delay & Disko No.1 war definitiv nötig, um mich zu 100 Prozent zu überzeugen. Bielefeld und Münster waren geil, aber Hamburg hat alles getoppt. der Hammer. (er fand das übrigens auch, er hat den Abend als einen der schönsten in seinem Leben bezeichnet, das hat man, soweit ich weiß, bisher auf noch nicht so vielen Konzerten von ihm gehört!)
Udos Auftritt bei der Zugabe hat dem ganzen übrigens auch noch eine gewaltige Krone aufgesetzt. ach, war das geil. 

genauso habe ich das übrigens auch in einem Interview nach dem Konzert geschildert. mein Gestammel ist mir aber im Nachhinein doch etwas peinlich, weswegen ich mittlerweile ganz froh über mein Unkenntnis bezüglich des Kamereateams bin. 

ansonsten wurden nach dem Konzert begeisterte Statements innerhalb unserer Gruppe von Gewinnern ausgetauscht und die Simkarten, die es uns ermöglicht haben, 24/7 das world wide web vollzuspamen, schweren Herzens wieder abgegeben.
danach haben Vanessa und ich uns ins Taxi geschmissen und sind dort nach wenigen Minuten Fahrt direkt erneut komplett ausgerastet, als im Radio der gerade erst live gehörte Auftritt von Udo und Jan und einige weitere mitgeschnittene Lieder ertönten. das war schon ziemlich cool.

wir Gewinner und Reporter. wie man sieht, kann ich die Texel-Schmerzschuhe mittlerweile nahezu schmerzfrei tragen. sie dürfen sogar schon mit auf Konzerte. 
und ihr glaubt nicht, wie entspannend es war, endlich mal von genauso fanatischen Jan Delay Fans umgeben zu sein. keine irritierten Blicke mehr bei Arschaufeimer-Songzitaten, keine sparsamen Gesichtsausdrücke bei und dann meinte er in einem Interview mal..., sondern dafür Reaktionen wie jaaaa, das Interview, das fand ich auch so geil!
eine völlig neue Erfahrung für mich :D



eines der wenigen WindowsPhone-Bilder vom Konzert, mit denen man etwas anfangen kann. gefunden bei Vanessa - die Delaydies!!!!! wenn ich groß bin, will ich sein wie sie. 



in der Jugendherberge angekommen war ich eigentlich nur noch geschafft und bin direkt ins Bett gegangen. jedoch waren die gefühlten zwanzig Schulklassen im Rest des Hauses so nett, mich etwa stündlich aufzuwecken. die hatten sicher nur gute Absichten.
der Dienstag war vergleichsweise unspektakulär. ich wollte ausgiebig Shoppen gehen, bin aber erst mal durch Hamburgs Innenstadt und ihre S- und U-Bahn-Stationen geirrt. war aber dennoch schlussendlich erfolgreich.

eine letzte Anekdote habe ich jedoch noch:
ich dachte, ich wäre voll gut in der Zeit, als ich mich kurz vor vier, noch ein mal vor der JH in die Sonne pflanzte. ich war der festen Überzeugung, mein Zug würde um 16:34 Uhr fahren.
aus reinem Interesse, auf welches Gleis ich denn später muss, habe ich dann doch noch mal auf die Fahrkarte geguckt. nix da mit halb fünf. Abfahrt Hamburg Hbf: 16:03!!!! es war 15:55.
ich bin dann erst mal vor Schreck erstarrt. meine Fahrkarte hatte Zugbindung, wenn ich den Zug verpassen würde, müsste ich eine neue kaufen. und ich musste noch vom Hafen bis zum Hauptbahnhof. und ob ihr's mir glaubt oder nicht - ich habe es geschafft. darauf bin ich immer noch ziemlich stolz. zwischen diesen beiden Orten liegen immerhin 3 S-Bahn-Stationen und der Ausgang der Station am Hbf liegt genau am entgegen gesetzen Ende des Gleises, zudem ich musste. 

schweren Herzens verließ ich also Hamburg und spätestens, als sich mir das altbekannte Bild des ewig verregneten, grau verputzten Dönerladen-Friseursalon-Ruhrpotts bot, bekam ich meinen altbekannten Kleinstadt-Koller. ich wohne gerne in Westfalen und liebe Lippstadt, aber mit Hamburg, der Stadt von Jan Delay, Fettes Brot und schönen Backsteinhäusern kann meine Heimat gelegentlich nicht mithalten. 
hier fällt einem einfach manchmal die Decke auf den Kopf. 

scheiße, so lang sollte mein Bericht nicht werden :D hoffentlich liest sich das noch jemand durch. 

noch was: nachdem ich dann gestern abend wieder zu Hause war, sind wir abends nach Paderborn gefahren und in einem Irish Pub gelandet. das war glaube ich mein witzigster Abend seit langem :D 

Fazit: die Menschheit wäre garantiert glücklicher würde sie sich öfter Abende mit Jan Delay oder einem Haufen Karaoke singender Iren gönnen. 

am wen das Twitter-qik-Video-Zeug am Montag vorbeigegangen ist, kann sich das gerne noch mal reinziehen. die links findet ihr einen Eintrag weiter unten. dort zu sehen: ein irgendwie peinliches Video, wo ich ganz begeistert von der Gästeliste-Sache erzähle. wenn man nachschaut, wen ich bei dem Twitter-Account folge, findet man auch die übrigen Gewinner.
ich habe mich heute in Grund und Boden geschämt, als ich ein Video vom gesehen habe, wo man kaum Musik, dafür ununterbrochen mein Gekreische hört. 
hat sicher niemand mitbekommen.

P.S.: in meiner Zählung ist übrigens Day 04 - a song, that makes you sad. da nehme ich natürlich den Klischee OC-California-Sad-Maker. schmacht. 




wegen nervenaufreibender Lahmarschigkeit musste ich youtube mal fremdgehen. aber ich mag myvideo nicht. 

1.4.10 01:56


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